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Herzlich willkommen auf unserer Website, auf der wir vor allem über das
franziskanische Zeichen TAU und seinen Begründer, den Hl. Franziskus (1182-1226) informieren.
T H E M E N Ü B E R S I C H T
Tau-Zeichen
Zu den Zeichen franziskanischer Identität gehört das Tau. Franziskus muß das Tau sehr geliebt
haben. Er bezeichnete Orte, Schriftstücke, Briefe und Menschen mit diesem Zeichen. Nach Aufzeichnungen des Thomas von
Celano, einem seiner Mitbrüder "der ersten Stunde", hat er es geradezu als Wappenzeichen seiner Brüder
angesehen.
Ein großer Reichtum an Symbolik steht hinter diesem Zeichen.
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Franziskus-Lobpreis
Gut zwei Jahre vor seinem Tod erhielt Franziskus die Wundmale Christi. Noch in erster Ergriffenheit der
Stigmatisierung schrieb er auf ein Stück Pergament einen Hymnus voller Anbetung und Jubel über
seinen Herrn, ein Zeugnis für die machtvolle, unerschöpfliche Größe und Erhabenheit Gottes.
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Franziskus-Segen
Das Tau-Zeichen finden wir auch unter einem Segensspruch, den er für Bruder Leo auf die Pergament-Rückseite
seines Lobpreises schrieb, als dieser in Angst und Not war.
Celano erzählt, daß Leo sich insgeheim etwas Schriftliches von Franziskus
wünschte, das er bei sich tragen und immer wieder ansehen konnte. Von sich aus ruft Franziskus Leo zu sich und
schreibt mit Tinte diesen Segen auf das Blatt.
Die wertvolle Handschrift ist im Original erhalten und mit den modernsten Methoden untersucht worden; sie wird
in Assisi in San Francesco, der großen Kirche über dem Grab des Heiligen, gezeigt.
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Sonnengesang
Obwohl Franziskus im Herbst 1225 bereits schwer erkrankt, voller Schmerzen und schon fast erblindet war, schrieb er
ein Lied, dessen Melodie leider verlorengegangen ist. Vordergründig ein romantisches Lied über die Schönheit
der Natur, in Wirklichkeit ein Hymnus auf den Schöpfer von einem seiner Geschöpfe.
Wie Celano schrieb, hielt sich Franziskus zu dieser Zeit ständig im Dunkeln auf, da er auf Grund seines
Augenleidens kein Licht ertragen konnte. Daß er dennoch ein solches Loblied schreiben und singen konnte zeigt,
wie weit er in der Vereinigung mit Gott vorangeschritten war.
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© 2004 Bernd Ehebrecht
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